26 März 3D-Druck hält Einzug in den Schulunterricht
Das Regionale Didaktische Zentrum (RDZ) Sargans baut sein Bildungsangebot weiter aus: Neu können Schulen 3D-Drucker für den Unterricht ausleihen. Noch vor der offiziellen Einführung nach den Sommerferien werden Testklassen eingesetzt, um das Angebot praxisnah zu erproben und weiterzuentwickeln.
Eine dieser Testklassen fand sich an der Schule Churwalden. Lehrer Urs Stirnimann, welcher gerne neue Impulse in seinen Unterricht einbringt, meldete sich umgehend für das Pilotprojekt an. Während den letzten drei Wochen erhielt die gesamte Oberstufe die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit der zukunftsweisenden Technologie zu sammeln.
Den Schülerinnen und Schülern standen insgesamt zehn 3D-Drucker zur Verfügung, mit denen sie eigene kleine Objekte herstellen konnten. Mithilfe der benutzerfreundlichen 3D-Konstruktionssoftware «Tinkercad» entwarfen sie eigenständig Modelle, die anschliessend ausgedruckt wurden. In einem ersten Schritt entstanden individuell gestaltete Schlüsselanhänger. Darüber hinaus suchten die Jugendlichen auch Vorlagen aus dem Internet, passten diese an und brachten eigene Ideen ein.
Das Projekt stiess bei den Schülerinnen und Schülern auf grosse Begeisterung. Mit viel Engagement arbeiteten sie an ihren Entwürfen und nutzten die Geräte intensiv – so intensiv, dass sie sich sogar zusätzliche Unterrichtszeit für den 3D-Druck sicherten.
Dank dieser umfassenden Testphase kann Lehrperson Urs Stirnimann nun wertvolle Rückmeldungen an das RDZ Sargans liefern. Diese sollen dazu beitragen, das neue Angebot weiter zu optimieren, bevor es nach den Sommerferien breit in den Schulunterricht integriert wird.






